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Endgeräte für Schüler und Lehrer: 11 Punkte, die Sie beachten sollten

Dienstlaptops für Lehrkräfte und Leihgeräte für Schülerinnen und Schüler ohne eigene technische Ausstattung – mit Bundesmitteln für Endgeräte soll die Digitalisierung an den Schulen einen Schub erfahren. Der Haken: Wartung und Pflege, Administration und Sicherheit sind für Schulen bislang kaum aus eigener Kraft zu leisten. Dennoch sind die Schulen in der Pflicht. Elf Punkte, auf die Schulleitungen und Schulträger unbedingt achten sollten.

Machen Sie einen Schnellcheck: Wie gut ist Ihre Schule auf das Management digitaler Endgeräte eingestellt?

1. Können Sie auf Geräte außerhalb der Schule zugreifen? Die Leihgeräte gehören der Schule und werden ausschließlich für den schulischen Einsatz zur Verfügung gestellt. Daher muss sichergestellt werden, dass der Schul-Administrator auf die Geräte zugreifen kann, um zum Beispiel die Wartung und Administrationsaufgaben durchzuführen – egal an welchem Ort Sie sich gerade befinden. Idealerweise sollte hierzu ein mobiles Gerätemanagement über eine Cloud genutzt werden, über das sich alle Gerätetypen jedes Betriebssystems komfortabel über eine Oberfläche steuern lassen. Nach Erstinstallation laufen dann alle Prozesse automatisiert über das Internet ab. Sollte ein Fehler auftreten, reicht es in der Regel, wenn ein Nutzer sich neu einwählt. Der Aufwand für den Administrator verringert sich dadurch erheblich.

2. Ist gewährleistet, dass die Erstinstallation zum Start auf einheitlichem Stand ist? Die Erstinstallation ist die Basis für das reibungslose Funktionieren von Tablets, Laptops und PCs. Sie sollte garantieren, dass alle Geräte, die ausgegeben, ausgetauscht oder ersetzt werden, auf demselben Stand sind. Sinnvoll ist es, dazu eine Software zu nutzen, die sämtliche Einstellungen wie zum Beispiel die Rechtevergabe, Programme, Apps, Images, Gruppenzugehörigkeit oder Anmeldekonventionen einheitlich und ortsunabhängig vornehmen kann.

3. Ist Software unabhängig von Ort und Zeit installierbar? Die Schule sollte darüber hinaus in der Lage sein, jederzeit pädagogisch notwendige Programme und Apps oder Updates auf die Leihgeräte aufzuspielen und veraltete zu entfernen. Ob sich die Geräte währenddessen im Klassenzimmer oder bei den Schülerinnen und Schülern oder Lehrkräften zu Hause befinden, sollte dabei keine Rolle spielen. Die Installation sollte außerdem unbemerkt im Hintergrund laufen, ohne zum Beispiel Hausaufgaben, Unterrichtsvorbereitung oder den gerade stattfindenden (Distanz-)Unterricht zu stören.

4. Ist das Management der Geräte flexibel angelegt? Die Leihgeräte einer Schule laufen im Idealfall vielleicht über das gleiche Betriebssystem. Doch das ist in der Realität nicht immer der Fall. Unterschiedliche Endgeräte mit iOS, Android oder Windows Betriebssystem sind nicht miteinander kompatibel. Deshalb kann nur ein integriertes und betriebssystem-übergreifendes IT-Management Einheitlichkeit schaffen. Es gewährleistet außerdem mehr Sicherheit, bessere Übersicht und spart Arbeitsaufwand.

5. Können Ihre Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte einfach und strukturiert miteinander arbeiten? Damit Lehrende und Lernende trotz unterschiedlicher Geräte online zusammenarbeiten können, braucht es eine einheitliche pädagogische Oberfläche. Sie bildet auch das Herzstück für Homeschooling und Distanzunterricht. Ohne eine für den Lehr- und Lernprozess optimierte Oberfläche bleibt Distanzunterricht chaotisch und nicht kontrollierbar. Im Zweifel kommen sogar rechtswidrige Anwendungen wie bestimmte Messenger-Dienste oder Video-Konferenz-Tools zum Einsatz. Virtuelle Klassenräume, Gruppenmessenger, Kursdateiablage, vorgefertigte Kursnotizbücher unabhängig von Gerät und Browser, E-Mail für alle Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler, Kalender für alle Lernenden, Lehrenden, Klassen und Gruppen, Video-Chat-Kommunikation, Raumbuchungssystem, Klassenraummanagement, Umfragen, Klassenarbeitsmodus und viele Dinge mehr unter einer einzigen Oberfläche finden Sie nur in speziell entwickelten Lösungen wie MNSpro Cloud.

6. Ist das Benutzermanagement effizient organisiert? Ob innerhalb oder außerhalb der Schule: Beim Benutzermanagement sollten Sie es sich so einfach wie möglich machen. Die Daten aus dem für Ihr Bundesland verwendeten Schulverwaltungsprogramm wie Schild, LUSD oder ASV sollten direkt komfortabel zur Anlage von E-Mail-Adressen, Kalendern, Teams und Gruppen für die Benutzerverwaltung des Leihgeräte-Managements verwendet werden können. Automatisierte Jahreswechsel, vorgefertigte MDM-Templates in Bezug auf Userrechte für alle Betriebssysteme oder ein umfassendes Rollen- und Gruppenmanagement sind weitere Beispiele dafür, was den Einsatz eines cloudbasierten Mobile Device Managements (MDM) für Apple, Windows und Android unter einer Oberfläche möglich macht.

7. Ist der Datenschutz gewährleistet? Auch außerhalb des Schulgebäudes muss gewährleistet sein, dass datenschutzrechtliche Vorgaben eingehalten werden. Dazu müssen standardisierte Rechte, Regeln und Einstellungen auf allen ausgegebenen Geräten angelegt werden, die ausschließlich durch die Schule oder den beauftragten Administrator vorgenommen werden dürfen.

8. Haben Sie an den Jugendschutz gedacht? Das Jugendschutzgesetz schreibt einen Internetfilter (Kindersicherung) für den rechtssicheren Zugang zum Internet vor. Der Filter sollte durch die Administratoren des Schulnetzes einfach konfiguriert werden können. Sinnvoll ist es, wenn der Jugendschutz global so eingestellt werden kann, dass er unabhängig vom Internetanschluss zuverlässig wirkt – also auch dann, wenn Schülerinnen und Schüler zu Hause oder unterwegs im Bus mit ihren Leihgeräten im Internet surfen.

9. Gehen Sie auf Nummer Sicher bei den Sicherheitseinstellungen? Die Schule muss garantieren können, dass der Sicherheitsstand der Geräte immer aktuell ist. Der Administrator sorgt für einheitliche Sicherheitseinstellungen aller ausgegebenen Geräte und auch zum Beispiel das Einspielen von Updates, Sicherheitspatches und weitere Maßnahmen. Über ein cloudbasiertes MDM geschieht dies ohne Aufwand automatisch.

10. Ist bei Problemen mit einzelnen Geräten Fernwartung möglich? Um Leihgeräte bei Problemen schnell wieder arbeitsfähig zu machen, muss es eine Möglichkeit zur Fern-Überprüfung und Fern-Wiederherstellung für jedes eingesetzte Gerät geben. Einfach funktioniert das mit einem cloudbasierten MDM für alle Betriebssysteme unter einer Oberfläche.

11. Wer hilft Ihnen, wenn Fragen oder Probleme auftreten? Wer eine professionelle Lernplattform mit integriertem Schul-IT Management einsetzt, sollte auch klären, ob und wie Unterstützung bei Fragen oder Problemen mit den Leihgeräten gewährleistet wird. Seriöse Anbieter übernehmen diesen sogenannten Second und Third Level Support für Geräte innerhalb des Schul-Systems. Das erspart unnötige Mehrkosten.

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